Das Sea Life Berlin bietet eine spannende Reise in den Lebensraum „Wasser“
Seit Dezember 2003 entführt das Sea Life Berlin seine Gäste auf eine spannende Entdeckungsreise in die heimische Unterwasserwelt. Damit die Besucher auch jetzt noch Neues entdecken können, zeigt das Großaquarium eine ungewöhnliche Sonderausstellung: „Neptuns Spiegellabyrinth“. Das erste deutsche Aquarien-Spiegellabyrinth wird Ostern eröffnet.

Über 30 verschiedene Becken in allen Formen und Größen ermöglichen phantastische Einblicke, die sonst nur Tauchern vorbehalten sind. Von den Quellen der Spree aus führt der Rundgang durch das Süß- und Meerwasseraquarium dem Lauf des Wassers folgend bis in die Nordsee und den Atlantik. Die Lebensräume des Wannsees, der Havel und Elbe oder des Hamburger Hafens sind nur einige Stationen auf dem Weg in die Tiefe. Die Sea Life Besucher tauchen mit allen Sinnen in eine faszinierende, unbekannte Welt und begegnen hautnah rund 4.000 Tieren aus 100 Arten.
Der Eingangsbereich
Die Reise der Besucher beginnt bereits im Eingangs-bereich. In einem großen Becken schlagen Brandungs-wellen gegen die Felsen. Anemonen wiegen sich im Rhythmus der Brandung. Der typische Geruch der Nord-see steigt in die Nase. Meeresrauschen nimmt auch die Ohren mit auf die Reise.
Die Quellen der Spree
Perfekt eingestimmt, beginnt der virtuelle Tauchgang an der Quelle der Spree zwischen Bautzen und Görlitz. Hier ist die Spree noch ein kleiner, schnell fließender Bach. In den beiden Becken in diesem Bereich ist der sauerstoffreiche Lebensraum perfekt nachempfunden. Unter einem Wasserfall tummeln sich Quappen und Bachsaiblinge. Unter den Uferböschungen der schon etwas ruhigeren Bereiche verstecken sich Elritzen und Flusskrebse.
Die Spreekanäle
Weiter geht die Reise durch das üppige Grün des Spreewaldes in Richtung Berlin. In der Metropole hat der Mensch den Charakter der Spree völlig verändert. Aus dem natürlichen Flussbett entstanden im Laufe der Zeit die eingeengten, begradigten Spreekanäle, die trotz massiver menschlicher Eingriffe reichlich Leben beher-bergen. Am besten haben sich Barben, Flussbarsche und Rotaugen an die Bedingungen angepasst und tum-meln sich dementsprechend auch im Spreekanal des Sea Life Berlin.
Der Wannsee
Mit wenigen Schritten erreichen die Sea Life Besucher den südwestlichen Stadtrand und den Wannsee. Über der Wasserlinie lädt das Seepanorama mit Blick auf die Pfaueninsel zum Verweilen ein. Unterhalb der Wasser-linie finden Sie typische Bewohner wie zum Beispiel Karpfen, Rotfedern und sogar Störe, die erst seit einiger Zeit wieder im Wannsee zu finden sind.
Die Havel und die Elbe
Vom Wannsee aus geht die Reise entlang der Havel weiter Richtung Westen. Das Wasser der Havel fließt langsamer als das der Spree. Die Besucher treffen hier auf typische Stillwasserfische, wie den Hecht oder den Wels, die um ein Wassermühlrad herum auf die Jagd nach Beute gehen. Das Wasser im folgenden Becken ist noch ein wenig ruhiger. Eher behäbig ziehen hier Alande und Graskarpfen ihre Bahnen. Beim Blick auf das Panorama der Hamburger Speicherstadt mit dem Hamburg Dungeon wird schnell klar – die Besucher sind an der Elbe angelangt.
Der Hamburger Hafen
In der Elbe hinter dem Hamburger Hafen trifft das Süß-wasser, dessen Weg die Besucher bis hierher gefolgt sind, auf das Salzwasser der Meere und stellt ganz besondere Anforderungen an die hier lebenden Tiere. Diesen außergewöhnlichen Lebensraum würdigt das Sea Life Berlin mit einer absoluten Premiere. Hinter einer Art Unterführung finden sich die Besucher in Mitten eines Schwarms Makrelen wieder. Sie sind durch einen Zugang von unten in ein ringförmiges Aquarium gelangt. In einem weiteren zylinderförmigen Becken im Zentrum kreisen unzählige Exemplare einer anderen Schwarmfischart – die Heringe. Hier können sich die von allen Seiten von Fischen umgebenen Sea Life Gäste zum ersten Mal wie richtige Taucher fühlen.
Die Nordsee
Vor Cuxhaven mündet die Elbe in die Nordsee. Jetzt geht es abwärts. Hinter dem nächsten Durchgang befinden sich Jung und Alt inmitten der rostigen Eisenkonstruktion eines versunkenen Schiffes wieder. Durch Bullaugen blicken sie ins offene Meer hinaus. Gleich daneben können Quallen in einem separaten Becken bewundert werden. Eingetaucht in blaues Licht, scheinen die durchsichtigen, leicht pulsierenden Quallen ein hypnotisierendes Unterwasserballett aufzuführen. Weitere Stars dieses Lebensraums sind der Oktopus, oder der bis zu 1,5 Meter große Seewolf. In einem anderen Bereich befinden sich die so genannten Berührbecken: Muscheln, Krebse und Seesterne können hier unter Anleitung sogar angefasst werden – für so manches Stadtkind eine einmalige Erfahrung.
Die Seegraswiesen
Beim nächsten Stopp wird es mystisch. Die Bewohner der Seegraswiesen, wie Garnelen und Seepferdchen tummeln sich hier. Die Sternenhimmel-Beleuchtung der Bassins unterstreicht die zauberhafte Atmosphäre.
Die Küste Norwegens
Jetzt setzen die Besucher ihre Reise von der Nordsee vor Norwegen in den Atlantik fort. Über eine Brücke aus Acrylglas führt der Weg in den Rochenbereich. Schon zum Auftakt schwimmen Marmorrochen, Steinbutte und Katzenhaie unter den Besuchern hindurch und seitlich an ihnen vorbei. Die gesamte Kulisse ist wie eine Felshöhle an der norwegischen Küste gestaltet. Aufziehende Gewitterstürme mit Blitz und Regen machen die Illusion perfekt. Das riesige Becken erlaubt ungeahnte Einblicke in diese seichten Küstengewässer. Doch nicht nur die Besucher beobachten, was sich im Wasser tummelt. Die verspielten Rochen lieben es ihrerseits, genauer nachzusehen, wer am Beckenrand steht. Anschließend gibt es Aquarien mit Hai- und Rocheneiern sowie dem Nachwuchs zu sehen, der es schon aus der Schale geschafft hat.
Der Atlantik
Nun gelangen kleine und große Besucher durch ein Schott in das Innere eines U-Bootes. Nach einem kurzen Gang eröffnet sich der erste Blick auf das Highlight des Sea Life Berlin – das Tiefseebecken. Hier ziehen große Stechrochen, Glatt- und Katzenhaie majestätisch ihre weitläufigen Bahnen durch das 250.000 Liter fassende Becken. Die heimische Haiart, der Glatthai, kann immerhin die beachtliche Größe von zwei Metern erreichen. Die nächste U-Boot-Sektion ist dem Umweltschutz gewidmet. Verschiedene Displays verdeutlichen spielerisch die teilweise sehr bedrohliche Situation der Meere. Wer will, kann sich aktiv an Artenschutzprogrammen beteiligen. Nun verlassen die Besucher das schützende U-Boot und betreten in einem sechs Meter langen Unterwassertunnel das Tiefsee-becken. Wie Taucher können die Sea Life-Gäste auf dem Meeresgrund an einem verrotteten Holzschiff-wrack aus dem 18. Jahrhundert vorbei spazieren. Fast unsichtbare Acrylglasscheiben trennen Mensch und Meeresbewohner voneinander. So lassen sich die durch das Becken schwebenden Naturwunder aus nächster Nähe betrachten.
Bevor die Besucher das Sea Life verlassen, um gleich nebenan im „AquaDom“ weitere farbenprächtige exotische Rifflandschaften zu erkunden, können sie im hauseigenen Souvenirshop noch ein Andenken an Ihren Tauchgang mitten im Herzen Berlins erstehen.
„AquaDom“ – per Aufzug durch tropische Meere
Der „AquaDom“ im CityQuartier „DomAquarée“ – ein in seiner Art weltweit einzigartiges Aquarium – nimmt seit Dezember 2003 seine Gäste mit auf eine außer-gewöhnliche Tour der Sinne. Der riesige Zylinder aus Acrylglas mit über elf Metern Durchmesser fasst rund eine Million Liter künstlich hergestelltes Meerwasser. Die Besucher erkunden das 25 Meter hohe Aquarium nicht auf dem üblichen Weg zu Fuß. Stattdessen geht es wie im „Flug“ vorbei an bizarren Rifflandschaften und mitten durch exotische Fischschwärme. Der besondere Clou des „AquaDoms“ ist die spektakuläre Fahrt im gläsernen Aufzug aus der Tiefe bis ins Dachgeschoss des CityQuartier „DomAquarée“. Die doppelstöckige Aufzugskabine bietet etwa 40 bis 50 Personen Platz und garantiert eine uneingeschränkte Sicht auf die bezaubernde Unterwasserwelt. Rund 1.500 exotische Fische aus über 50 verschiedenen Arten erwarten die Besucher bei ihrem Tauchgang im „AquaDom“.
Die Reise beginnt in 25 Metern Tiefe. Vier Basaltsäulen ragen imposant in die Höhe und exotische Fischschwärme ziehen ihre Bahnen. Ganz allmählich setzt sich die Kabine in Bewegung und schwebt aufwärts. Bunte Lippfische, Schwärme von Silber-flossenblättern und farbenfrohe Doktorfische umkreisen den Aufzug von allen Seiten. Nachtaktive Fische dagegen entfernen sich tagsüber nur ungern aus ihren Verstecken am Riff und kommen erst in der Dämmerung vermehrt zum Vorschein. Etwas weiter oben präsentieren sich stolze Kaiserfische. Außer-gewöhnliche Farben und Formen wohin der Blick auch schweift. Nach 20 Metern Fahrt erreichen die Gäste die oberen Wasserschichten. Hier ziehen Makrelen und Drückerfische ihre Bahnen zwischen den von oben einfallenden Lichtstrahlen. Nach der rund fünfminütigen Tauchfahrt durchbrechen die „AquaDom“ Gäste nun im Dachgeschoss des CityQuartier DomAquarée die Wasseroberfläche.
Sea Life Berlin – Zahlen, Daten, Fakten
Größe:
· 1.800 Quadratmeter
Ausstellung:
· Die Quellen der Spree
· Die Spreekanäle
· Der Wannsee
· Die Havel und die Elbe
· Der Hamburger Hafen
· Die Nordsee
· Die Seegraswiesen
· Die Küste Norwegens
· Der Atlantik mit Tiefseebecken und Unterwasser- tunnel
· Wechselnde Sonderausstellung: Derzeit „Oktopus – Tinte, Tarnung und Tentakel!“
· Deutschland-Premiere: Neue, dauerhafte Sonder-ausstellung „Neptuns Spiegellabyrinth“
Tiere:
Über 4.000 Süß- und Salzwasserfische aus rund 100 heimischen Arten in 30 Aquarien u. a.:
· Glatthaie
· Rochen
· Doktorfische
· Clownfische
· Oktopus
· Seepferdchen
· Langusten, Hummer, Krebse
· u.v.m
Weiteres Angebot auf dem Rundgang:
· SOS-Artenschutzraum zum Mitmachen
· Wechselnde Sonderausstellungen
· Berührbecken
· Vorführraum / Kino
· Souvenir-Shop
· Interaktives Kinderquiz
Informationsmittel:
· Besucherbetreuer
· Texttafeln
· Quizpfad
· Schulmaterialien
· Gruppenführungen
Wasser / Wasseraufbereitung:
· Salzwasser (ca. 500.000 Liter)
· Umwälzanlage
· Sandfilter
· UV-Bestrahlung
· Ozon-Abschäumer
„AquaDom“
Die Attraktion in Stichpunkten:
· Weltweit einzigartiges, zylindrisches Becken mit
25 Meter Höhe und 11,50 Durchmesser
· Die nahtlose Aquariums-Säule aus Acrylglas von
14 Metern Höhe fasst eine Million Liter Wasser
· vollverglaster, doppelstöckiger Aufzug
· gleichzeitiger Transport von 48 Personen
Ausstellung:
· Rund fünfminütige Aufzugfahrt durch die Welt der exotischen Korallenriffe und deren Bewohner
Fische:
· Rund 1.500 exotische Fische aus 50 Arten, u. a.:
· Rotfeuerfische, Lippfische, Doktorfische,
· Kugelfische, Napoleonfische, Silberflossenblätter
Informationsmittel:
· Besucherbetreuer
Wasser:
· Salzwasser (ca. 1 Million Liter)
· 33 Tonnen Salz werden benötigt, um den Salzgehalt der Weltmeere zu erreichen
© AquaDom & SEA LIFE Berlin

(15 Bewertung(en), durchschnittlich: 4,33 von 5 Sternen)





Ich war noch nie da, aber wenn es jetzt so viele neue tolle Dinge zu erleben gibt, werde ich meine Kleinen doch mal bei der Hand nehmen und hinfahren
Wie viel kostet der Eintritt?
Vielen Dank für die vielen Informationen über Sealife in Berlin. Bin mir sicher das ich mir ein Tag bei meiner nächsten Berlin Reise für einen Besuch im Sealife reservieren werde.