Kategorie: Museum Berlin

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Fotografie Ausstellung Berlin Bethanien

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Titel: Fotografie Ausstellung Berlin Bethanien
Ort: Projektraum 1 Bethanien, Berlin-Kreuzberg, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
Startdatum: 2010-07-02
Enddatum: 2010-07-11

Beschreibung:

Persönliche Fotografie: Werte | Arbeitsweisen | Bilder

Klasse Michalak zeigt Abschlussarbeiten vom 02.07.–11.07.2010 im Bethanien.

Eröffnung: Donnerstag, 01.07.2010, um 19 Uhr
Der Schwerpunkt der diesjährigen Klasse von Thomas Michalak wendet das Augenmerk vom Motiv auf die Motivation, vom Objekt zurück auf den Fotografen. Seit der Jahrtausendwende treten wieder verstärkt Fotografen in den Vordergrund, die die Subjektivität ihrer Arbeit betonen. Damit lösen sie sich gleichermaßen von einer objektivierenden Großbildfotografie – einer von der Becherschule weiterentwickelten Bildsprache des 19. Jahrhunderts – und beziehen sich auf den subjektiven und persönlichen Ansatz der Fotografie der 1970er und 1980er Jahre.
Das Klären des eigenen Interesses an der Welt ist anregend und ein wichtiger Schritt der Emanzipation gegenüber einer als autoritär, phantasiearm und ausweglos erlebten Vor-Bilderwelt. Dokumentarische und konstruierende Elemente finden sich in diesen Bildern widerspruchslos vereint. Gemeinsam öffnen Sie einen Raum motivierter Welt- und Bildgestaltung.
Das Persönliche vom Privaten zu scheiden, im eigenen Interesse das Allgemeine entdecken, ist eine Voraussetzung von Kunst, die kommunizieren will, die sich nicht verweigert, sondern fragt, lacht, plaudert, politisiert, träumt, trauert, wütet, wünscht… ‘Hier, so ist es, das habe ich gesehen, das hat mich interessiert…’
17 Fotografen und Fotografinnen zeigen die Ergebnisse ihrer Arbeit, die überwiegend neben einem Erwerbsberuf in der verbleibenden Freizeit entstanden ist.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Förderpreis (mit einem kleinen Original-Print eines Fotografen nach Wahl) 20 Euro, Sozialpreis (ohne Print) 12 Euro.
Titel: Persönliche Fotografie: Werte, Arbeitsweisen, Bilder
Abschlussarbeiten der Klasse von Thomas Michalak an der VHS Friedrichshain-Kreuzberg
Dauer: 02.07.2010 – 11.07.2010
Führungen: 03.07.2010, 16 Uhr, 08.07.2010, 20 Uhr und 10.07.2010, 16 Uhr.
Werkstattgespräch: Mittwoch, 07.04.2010, 19 Uhr
Finissage: 11.07.2010, 17 Uhr
Öffnungszeiten: Mo–Fr 15-21 Uhr, Sa+So 12-20 Uhr
Ort: Projektraum 1 Bethanien, Berlin-Kreuzberg, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Nofretete in Berlin

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Büste der Königin Nofretete Neues Reich, 18. Dynastie, Amarna, Ägypten, 1351-1334 v. Chr. © Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Foto: Jürgen Liepe

Büste der Königin Nofretete Neues Reich, 18. Dynastie, Amarna, Ägypten, 1351-1334 v. Chr. © Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Foto: Jürgen Liepe

Endlich ist es soweit im Neuen Museum Berlin: Nofretete wird ausgestellt. Ist die Nofretete in Berlin eine Fälschung?

Nofretete wird für den Transport vorbereitet © Staatliche Museen zu Berlin, Generaldirektion, Foto: Achim Kleuker

Nofretete wird für den Transport vorbereitet © Staatliche Museen zu Berlin, Generaldirektion, Foto: Achim Kleuker

Der Ablauf des Umzugs erfolgte gemäß modernster Prinzipien der präventiven Konservierung unter Aufsicht Friederike Seyfrieds, der Direktorin des Ägyptischen Museums und Papyrussammlung.

Auspacken der Nofretete in Berlin im Nordkuppelsaal des Neuen Museums Die vom Rathgen-Forschungslabor entwickelte Kombination aus Sekundär- (Edelstahl) und Transport-Montage (Alu) ermöglicht einen berührungsfreien Transport. © Staatliche Museen zu Berlin, Generaldirektion, Foto: Achim Kleuker

Auspacken der Nofretete in Berlin im Nordkuppelsaal des Neuen Museums Die vom Rathgen-Forschungslabor entwickelte Kombination aus Sekundär- (Edelstahl) und Transport-Montage (Alu) ermöglicht einen berührungsfreien Transport. © Staatliche Museen zu Berlin, Generaldirektion, Foto: Achim Kleuker

Wissenschaftler des ÄMs und Papyrussammlung , des Rathgen-Forschungslabors der SMB sowie der TU hatten vor und während des Transports unter anderem schwingungsmechanische Messungen vorgenommen, um den Umzug der Büste in einer klimatisierten Kiste so schonend wie möglich durchzuführen.

Die Büste der Nofretete in Berlin wird in die Vitrine gehoben © Staatliche Museen zu Berlin, Generaldirektion, Foto: Achim Kleuker

Die Büste der Nofretete in Berlin wird in die Vitrine gehoben © Staatliche Museen zu Berlin, Generaldirektion, Foto: Achim Kleuker

Prof. Wildung, Dr. Seyfried und Prof. Parzinger bei der Positionierung der Büste in der Vitrine. © Staatliche Museen zu Berlin, Generaldirektion, Foto: Achim Kleuker

Prof. Wildung, Dr. Seyfried und Prof. Parzinger bei der Positionierung der Büste in der Vitrine. © Staatliche Museen zu Berlin, Generaldirektion, Foto: Achim Kleuker

Für die Besucher und Besucherinnen wird Nofretete in Berlin nach der Wiedereröffnung des Neuen Museums am 17. Oktober 2009 im Nordkuppelsaal zu besichtigen sein. Durch den Umzug ins Neue Museum ist sie an ihren ursprünglichen Ausstellungsort auf der Museumsinsel Berlin zurückgekehrt.

Positionierung in der Vitrine Friederike Seyfried, Direktorin des Ägytischen Museums und Papyrussammlung, kontrolliert die Positionierung durch den Techniker © Staatliche Museen zu Berlin, Generaldirektion, Foto: Achim Kleuker

Positionierung in der Vitrine Friederike Seyfried, Direktorin des Ägytischen Museums und Papyrussammlung, kontrolliert die Positionierung durch den Techniker © Staatliche Museen zu Berlin, Generaldirektion, Foto: Achim Kleuker

Museen Berlin

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Museen Berlin – Eintritt frei:

  • Abgusssammlung Antiker Plastik – kostenlos -
  • Alliiertenmuseum- kostenlos -
  • Anti-Kriegs-Museum- kostenlos -
  • Architekturmuseum der TU- kostenlos -
  • Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg- kostenlos -
  • Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf- kostenlos -
    Daimler Contemporary- kostenlos -
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Ort der Information)- kostenlos -
  • Deutsches Blinden-Museum- kostenlos -
  • Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst- kostenlos -
  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide- kostenlos -
  • Domäne Dahlem – Landgut und Museum (bei Märkten und im Museum wird außer mittwochs Eintritt erhoben)- kostenlos -
  • Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde- kostenlos -
  • Friedrichswerdersche Kirche – Staatliche Museen zu Berlin- kostenlos -
  • Gedenkstätte Deutscher Widerstand- kostenlos -
  • Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche- kostenlos -
  • Gedenkstätte Plötzensee- kostenlos – Gedenkstätte Stille Helden- kostenlos -
  • Gedenkstätte und Dokumentationszentrum Berliner Mauer- kostenlos -
    Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen- kostenlos -
  • Gotisches Haus- kostenlos -
  • Grünauer Wassersportmuseum – Stadtmuseum Berlin- kostenlos -
  • Haus der Wannseekonferenz (- kostenlos -bei Gruppen und für Sonderausstellungen wird Eintritt erhoben)
  • Heimatmuseum Köpenick – kostenlos -
  • Heimatmuseum Reinickendorf – kostenlos -
  • Heimatmuseum Treptow – kostenlos -
  • Heimatmuseum Zehlendorf – kostenlos -
  • Heizungsmuseum Köpenick – kostenlos -
  • Informations- und Dokumentationszentrum der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen – kostenlos -
  • Jugendmuseum im Schöneberg Museum – kostenlos -
  • Knoblauchhaus – Stadtmuseum Berlin- kostenlos -
  • Kunstraum Kreuzberg/Bethanien- kostenlos -
  • Luftwaffenmuseum der Bundeswehr- kostenlos -
  • Mendelssohn-Remise- kostenlos -
  • Mitte Museum (am Festungsgraben und am Gesundbrunnen)- kostenlos -
  • Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt- kostenlos -
  • Museum Charlottenburg-Wilmersdorf- kostenlos -
  • Museum der Staatlichen Münze Berlin- kostenlos – Museum der Unerhörten Dinge- kostenlos -
  • Museum Lichtenberg- kostenlos -
  • Museum Neukölln- kostenlos -
  • Museumsverbund Pankow (Prenzlauer Allee und Heynstraße)- kostenlos -
  • Naturwissenschaftliche Sammlung – Stadtmuseum Berlin- kostenlos -
  • Sammlungen des Winckelmann-Instituts- kostenlos -
  • Spandovia Sacra – Museum der Evangelischen Gemeinde St. Nikolai Spandau- kostenlos -
  • Steglitz Museum- kostenlos -
  • Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum- kostenlos -
  • Stiftung Topographie des Terrors- kostenlos -
  • Tempelhof Museum- kostenlos -
  • Temporäre Kunsthalle Berlin- kostenlos -
  • Willy-Brandt-Ausstellung- kostenlos -
  • Zucker-Museum- kostenlos -
  • Zweiradmuseum- kostenlos -

Museen Berlin – Freier Eintritt an bestimmten Tagen:

  • Akademie der Künste (Pariser Platz und Hanseatenweg): jeden ersten Sonntag im Monat
  • Alte Nationalgalerie: donnerstags 18 bis 22 Uhr
  • Antikensammlung im Alten Museum: donnerstags 18 bis 22 Uhr (gilt nicht während der Ausstellung “Anders zur Welt kommen. Das Humboldt-Forum im Schloss” bis 17. Januar 2010)
  • Bode-Museum mit Skulpturensammlung, Museum für Byzantinische Kunst und Münzkabinett: donnerstags 18 bis 22 Uhr
  • Bröhan-Museum: jeden ersten Mittwoch im Monat
  • Deutsche Guggenheim Berlin: montags
  • Ephraim-Palais – Stadtmuseum Berlin: jeden ersten Mittwoch im Monat
  • Ethnologisches Museum: donnerstags 14 bis 18 Uhr (nur Dauerausstellungen)
  • Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen: montags
    Gemäldegalerie: donnerstags 18 bis 22 Uhr
  • Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin: donnerstags 14 bis 18 Uhr
  • Kunstbibliothek (Ausstellungen): donnerstags 14 bis 18 Uhr
  • Kunstgewerbemuseum: donnerstags 14 bis 18 Uhr
  • Kupferstichkabinett: donnerstags 14 bis 18 Uhr Märkisches Museum – Stadtmuseum Berlin: jeden ersten Mittwoch im Monat
  • Museum Berggruen: donnerstags 14 bis 18 Uhr
  • Museum für Asiatische Kunst: donnerstags 14 bis 18 Uhr
  • Museum für Fotografie/Helmut Newton Stiftung: donnerstags 18 bis 22 Uhr
  • Museum im Wasserwerk: jeden letzten Freitag im Monat
    Musikinstrumenten-Museum: donnerstags 18 bis 22 Uhr
  • Neue Nationalgalerie: donnerstags 18 bis 22 Uhr (gilt nur für die Sammlung, nicht für Sonderausstellungen)
  • Nolde Stiftung Seebüll – Dependance Berlin: jeden ersten Montag im Monat
  • Pergamonmuseum mit Antikensammlung, Vorderasiatischem Museum und Museum für Islamische Kunst: donnerstags 18 bis 22 Uhr (gilt nicht während der Ausstellung “Rückkehr der Götter” bis 11. April 2010)
    Schloss Köpenick: donnerstags 14 bis 18 Uhr

Museen Berlin – freier Eintritt für Kinder und Jugendliche

  • Anne Frank Zentrum: bis zum 10. Lebensjahr
  • Archenhold-Sternwarte: bis 18 Jahre ab 15 Uhr und mit Schülerausweis
  • Bauhaus-Archiv – Museum für Gestaltung: bis zum vollendeten 14. Lebensjahr
  • Berliner Dom: bis 14 Jahre
  • Berliner S-Bahn Museum: bis 6 Jahre
  • Berlinische Galerie: bis 18 Jahre
  • Botanischer Garten und Botanisches Museum: bis zum 6. Lebensjahr
  • Bröhan-Museum: bis 18 Jahre
  • Brücke-Museum: bis zum vollendeten 6. Lebensjahr und Schüler mit Schülerausweis
  • Deutsche Guggenheim: unter 12 Jahren
  • Deutsches Historisches Museum: bis 18 Jahre
  • Deutsches Schweinemuseum Ruhlsdorf: bis 14 Jahre
  • Deutsches Technikmuseum mit Science Center Spectrum: bis 18 Jahre ab 15 Uhr und mit Schülerausweis
  • Feuerwehrmuseum: unter 6 Jahre
  • Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen: Schüler
  • Hanfmuseum: bis 10 Jahre
  • Haus am Checkpoint Charlie, Mauermuseum: bis 6 Jahre
  • Jüdisches Museum Berlin: bis 6 Jahre
  • Keramik-Museum Berlin (KMB): bis 14 Jahre in Begleitung Erwachsener
  • Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM): bis 12 Jahre in Begleitung Erwachsener
  • Liebermann-Villa am Wannsee: bis 14 Jahre
  • LOXX – Miniatur Welten Berlin: bis 1 Meter und Geburtstagskinder
  • MACHmit! Museum für Kinder: unter 3 Jahre
  • Martin-Gropius-Bau: unter 16 Jahre
  • Mori-Ogai-Gedenkstätte: bis 12 Jahre
  • Museum für Kommunikation: bis 15 Jahre
  • Museum für Naturkunde: Vorschulkinder
  • Museum im Wasserwerk: unter 6 Jahre
  • Schloss Britz: unter 12 Jahre
  • Science Center Spectrum des Deutschen Technikmuseums: bis 18 Jahre ab 15 Uhr und mit Schülerausweis
  • Staatliche Museen Berlin: bis 16 Jahre, außer Sonderausstellungen.
  • Stiftung Stadtmuseum: bis 18 Jahre
  • The Story of Berlin: bis 6 Jahre

Jewish Museum Berlin

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»on.tour – Das Jewish Museum Berlin macht Schule«
Der Tourbus besucht erneut fünf Schulen in Mecklenburg-Vorpommern

Jewish Museum Berlin

© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Am Montag, dem 6. Juli 2009, setzt das Jüdische Museum Berlin seine »on.tour«-Reihe fort: Didaktisch und fachlich geschulte Guides steuern in einem Tourbus mit einer mobilen Ausstellung und einem Workshop im Gepäck in diesem Jahr insgesamt 45 weiterführende Schulen in neun Bundesländern an. Als nächstes Bundesland wird Mecklenburg-Vorpommern besucht, wo der Tourbus schon im Oktober 2008 auf Reisen war und in diesem Jahr vom 6. bis zum 10. Juli wieder zu fünf Schulen fährt.

Seit seiner Eröffnung 2001 haben über eine Million Kinder und Jugendliche das Jewish Museum Berlin besucht. Um noch mehr Jugendliche zu erreichen, geht das Jewish Museum Berlin seit Juni 2007 deutschlandweit »on.tour«. Inzwischen hat »on.tour« alle 16 Bundesländer bereist und neben den mehr als hundert Schulen auch die Jugendstrafanstalt Berlin besucht. Auf Grund der großen Nachfrage der Schulen bereist der Tourbus in diesem Jahr neun Bundesländer zum zweiten Mal. Auf dem Schulhof und im Klassenzimmer laden die Museumspädagogen Real- und Hauptschüler sowie Gymnasiasten zum Gespräch über deutsch-jüdische Geschichte und zum Nachdenken über jüdische Identität ein.

Seit dem Start im Sommer 2007 hat das mobile pädagogische Projekt an den Schulen Lehrer und Schüler gleichermaßen begeistert. »Wir haben sowohl aufgeschlossene und neugierige als auch gelangweilte und misstrauische Jugendliche in den Schulen getroffen. Bei fast allen konnten wir in den Workshops und mit der mobilen Ausstellung Interesse für jüdische Geschichte, Kultur und Religion in Deutschland wecken«, fasst Tanja Petersen, Leiterin der Bildungsabteilung, die Erfahrungen der zweijährigen Tour durch alle 16 Bundesländer zusammen. Oft sei es die besondere Ansprache, die die Kommunikation mit den Jugendlichen in Gang setzt: »Alle Fragen sind erlaubt – es gibt keine Tabus«.

Für seine innovative pädagogische Arbeit an den Schulen wurde das mobile Bildungsprojekt »on.tour« als »Ausgewählter Ort 2009« im Land der Ideen ausgezeichnet – eine Initiative der Bundesrepublik und Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 100. Schulbesuchs von »on.tour« mit Minister Henry Tesch, Präsident der Kultusministerkonferenz, an einer Schule in Berlin-Neukölln statt.

Die mobile Ausstellung Deutsch-jüdische Geschichte on.tour Die mobile Ausstellung wird auf dem Schulhof oder im Schulgebäude aufgebaut. Fünf robuste und flexibel einsetzbare Ausstellungswürfel mit 16 Vitrinen und leicht verständlichen Texttafeln geben Einblick in die jüdische Geschichte und Lebenswelt. Anhand von Alltagsgegenständen und Zeremonialobjekten werden die Themen »Jüdischer Alltag«, »Leben und Überleben«, »Chancen und Diskriminierung« und »Feste feiern« vorgestellt. So verweisen beispielsweise koschere Gummibärchen, die mit dem Stempel des Rabbinats versehen sind, auf die jüdischen Speisegesetze. Das Spannungsfeld im 19. Jahrhundert zwischen dem Wunsch nach Anerkennung und Chancengleichheit einerseits, Berufsverboten und Diskriminierungen andererseits wird beispielhaft an den Lebensgeschichten des Kondomfabrikanten Julius Fromm und des berühmten Physikers und Weltbürgers Albert Einstein deutlich. Die Verknüpfung der deutsch-jüdischen Geschichte mit der Lebenswelt der Schüler soll auch Lust auf einen Besuch des Jewish Museum Berlin machen.
Der Tourplan 2009
Berlin: 19. Januar bis 23. Januar
Bildungsmesse »didacta« 2009, Hannover: 10. Februar bis 14. Februar
Niedersachsen: 16. Februar bis 20. Februar
100. »on.tour«-Besuch, Berlin: 18. März
Nordrhein-Westfalen: 23. März bis 27. März
Bayern: 20. April bis 24. April
Baden-Württemberg: 4. Mai bis 8. Mai
Rheinland-Pfalz: 15. Juni bis 19. Juni
Mecklenburg-Vorpommern:
6. Juli an der Europaschule Gymnasium Teterow
7. Juli am Gymnasium am Tannenberg in Grevesmühlen
8. Juli an der Regionalen Schule und Gymnasium Rövershagen
9. Juli an der Ostseeschule Ückeritz
10. Juli am Lilienthal-Gymnasium Anklam
Sachsen: 17. August bis 21. August
Hessen: 31. August bis 4. September

Mit freundlicher Unterstützung von Daimler Financial Services, der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin e.V. und Eric F. und Lore Ross. Gefördert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

© Jüdisches Museum Berlin

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